Viele Häuser entscheiden sich für Robotik, sobald zwei Fragen beantwortet sind: Welcher Ablauf wird konkret entlastet, und wie lässt sich das im Haushalt abbilden. Für die zweite Frage gibt es neben dem Kauf das Nutzungsmodell Robot-as-a-Service.
Der Gedanke dahinter ist einfach: Sie zahlen für die Nutzung, nicht für den Besitz. Wie sich das in Ihrer Buchhaltung abbildet, hängt von der Vertragsgestaltung und Ihrer eigenen Bilanzierungspraxis ab — das beurteilt Ihr Haus, nicht wir.
Praktisch heißt das: Sie können mit einem Ablauf und einer Einheit beginnen und ausweiten, wenn der Nutzen im Betrieb sichtbar ist. Was dabei zur monatlichen Rate gehört und was einmalig anfällt, steht im Angebot.
Jedes Angebot benennt dieselben Punkte, damit Sie Kauf und Nutzung vergleichen können:
Was im Einzelfall gilt, ergibt sich aus Konfiguration und Standort. Deshalb steht es im Angebot und nicht auf dieser Seite.
Welcher Weg besser passt, lässt sich nicht allgemein sagen. Diese fünf Größen entscheiden es, und wir rechnen sie mit Ihnen durch:
Nutzungsdauer. Wie lange soll der Roboter im Einsatz sein, an wie vielen Standorten, mit welcher Perspektive auf Ausweitung.
Stückzahl. Eine Einheit verhält sich in der Rechnung anders als eine Flotte.
Serviceumfang. Welche Verfügbarkeit Ihr Betrieb braucht und wie lange das System stillstehen darf.
Budgetstruktur. Welche Mittel in Ihrem Haus zur Verfügung stehen und in welchem Zeitraum sie abgerufen werden können.
Fördermöglichkeiten. Ob für Ihr Vorhaben ein Programm in Frage kommt und welche Beschaffungsform es voraussetzt.
Erst aus diesen Größen zusammen ergibt sich ein Ergebnis. Sie bekommen die Annahmen offengelegt, nicht nur die Summe.
Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben — eine Zahl ohne diesen Kontext wäre nicht belastbar.
Je nach Einrichtungsart, Träger und Bundesland bestehen Förder- und Refinanzierungswege für Digitalisierung und technische Ausstattung. Welche Beschaffungsform ein Programm voraussetzt, unterscheidet sich — manche Programme sind auf Investitionen ausgerichtet.
Wir stellen die technischen Unterlagen bereit, die ein Antrag braucht, und ordnen ein, welche Richtung zu Ihrem Vorhaben passt. Antragstellung und Verantwortung bleiben bei Ihnen beziehungsweise Ihrem Träger.
Für Pflegeeinrichtungen steht das ausführlich auf der Seite Roboter in der Pflege finanzieren.
Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, erzeugt Daten — welche das sind, hängt von Konfiguration, Sensorik und Anbindung ab. Vor der Einführung dokumentieren wir für Ihre Konfiguration, welche Daten entstehen, wo sie verarbeitet werden und welche davon Ihr Haus verlässt. Diese Unterlage ist die Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Mitbestimmung und Aufsicht.
In uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Auftragsprotokolle sind einsehbar. Welche Auswertungen daraus möglich sind und wie sie in Ihrem Haus geregelt werden, gehört in die Betriebsvereinbarung — darauf sind wir vorbereitet und liefern die Unterlagen zu.
Am Nutzungsmodell ändert sich daran nichts: Ob gekauft oder gemietet, die Regeln zu Daten und Zugriff legen Sie fest.
Erstgespräch. Wir gehen den Ablauf durch, der entlastet werden soll, und sagen Ihnen, was wir dafür brauchen, um ihn belastbar zu bewerten.
Demonstration. Vor der Entscheidung laden wir Sie zu einer abgestimmten Demonstration ein. Welche Abläufe gezeigt werden und an welchem Standort, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Begehung, Angebot, Installation. Standortbegehung, verbindliches Angebot — Kauf oder Nutzung als Robot-as-a-Service — und Installation mit Einweisung Ihres Teams.
Hersteller mit eigener Entwicklung. Entwicklung, Integration und Service der eigenen Baureihen kommen von uns.
Erfahrung im regulierten Umfeld. Unsere Systeme arbeiten in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Laboren — Bereichen, in denen Zuverlässigkeit, Dokumentation und Mitbestimmung zum Projekt gehören.
uGo+ als gemeinsame Oberfläche. Aufträge, Rechte und Auswertung laufen über eine Oberfläche; welche Funktionen für Ihre Baureihe und Konfiguration verfügbar sind, hält das Angebot fest.
Begleitung über den Kauf hinaus. Installation, Einweisung und Service gehören zum Projekt, nicht zur Nachsorge.
Was bedeutet Robot-as-a-Service? Sie nutzen den Roboter gegen eine vereinbarte monatliche Rate, statt ihn zu kaufen. Leistungsumfang, einmalige Kosten, Laufzeit und Integrationsleistungen werden im Angebot ausgewiesen.
Was gehört zur monatlichen Rate? Das legt das Angebot für Ihre Konfiguration fest. Dort steht, welche Software- und Serviceleistungen enthalten sind und welche Kosten einmalig anfallen.
Was ist günstiger — Kauf oder Nutzung? Das hängt von Nutzungsdauer, Stückzahl, Serviceumfang, Budgetstruktur und Fördermöglichkeiten ab. Wir rechnen beide Wege mit Ihren Annahmen durch und legen sie offen.
Wie lang ist die Laufzeit? Die Laufzeit wird im Angebot festgelegt und richtet sich nach Einsatzzweck und Umfang des Projekts.
Lässt sich das Modell mit einer Förderung verbinden? Welche Beschaffungsform ein Programm voraussetzt, unterscheidet sich je Programm. Wir ordnen die Richtung ein und stellen die technischen Unterlagen für den Antrag bereit; Antragstellung und Verantwortung bleiben bei Ihnen beziehungsweise Ihrem Träger.
Was passiert bei einer Störung? Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und der Ablauf im Störungsfall werden im Angebot und im Vertrag festgelegt.
Für welche Roboter kommt das Modell in Frage? Robot-as-a-Service ist ein Nutzungsmodell und kein eigenes Produkt. Welche Baureihe in welcher Konfiguration darüber verfügbar ist, klären wir für Ihr Vorhaben und halten es im Angebot fest.
Sagen Sie uns, welcher Ablauf entlastet werden soll und wie Ihr Budget aufgebaut ist. Sie bekommen Kauf und Nutzung im Vergleich, mit den Annahmen dahinter.
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