Medikamente, Proben und Unterlagen fahren verschlossen und werden dokumentiert übergeben. Der uLog Locker schließt die letzte Lücke der Transportautomatisierung.
Transportroboter fahren heute zuverlässig durch Kliniken – fast alle mit offener Ablage. Für Wäsche, Speisen und Kartons reicht das. Bei Medikamenten, Betäubungsmitteln, Laborproben und persönlichen Unterlagen endet die Automatisierung an derselben Stelle: Jemand muss dabeistehen, bis der richtige Empfänger da ist. Die Fahrt ist automatisiert – die Übergabe nicht.
Dabei ist die Übergabe genau der Punkt, an dem Nachweispflichten entstehen: Wer hat wann was entnommen? Ein offenes Tablar kann diese Frage nicht beantworten.
Unsere Antwort: der uLog Locker – ein abschließbarer Aufsatz, der den Transportroboter uLog Deliver 150 zu einem fahrenden Schließfachsystem macht. Beladen, verschließen, losschicken: Geöffnet wird erst am Ziel, per NFC-Karte oder QR-Code, und nur von der Person, die es darf.
Für den regulären Probentransport zwischen Station und Labor gilt dasselbe Grundprinzip ohne Zugriffsschutz — siehe Transportroboter im Krankenhaus.
Wer wann welches Fach geöffnet hat, ist eine Information über Menschen, die in Ihrem Haus arbeiten. Sie bleibt bei Ihnen. Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung, und Sie legen fest, wer Aufträge starten und Berechtigungen vergeben darf – Grundlage für Datenschutzfolgenabschätzung und Mitbestimmung.
Den uLog Locker gibt es zum Kauf oder als Robot-as-a-Service mit monatlicher Rate aus dem Betriebsbudget. Eine Testphase ist möglich, und die Kosten dafür werden bei einem anschließenden Kauf angerechnet – so lässt sich der Einsatz prüfen, bevor eine Investitionsentscheidung ansteht. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration, Anbindung an Türen und Aufzüge sowie die Zahl der Standorte den Ausschlag geben.
Bevor ein Roboter in Ihrem Haus fährt, ist Ihr Ablauf bei uns schon gefahren: In unseren Trainingszentren in Stuhr (Labor und Diagnostik) und Gelsenkirchen (Klinik und Pflege) proben wir Ihren Ablauf am echten Aufbau. Vereinbaren Sie einen Termin im Trainingszentrum.
Jede Öffnung ist einem authentifizierten Empfänger zugeordnet. Aufträge und Übergaben sind als Missionsberichte einsehbar und lassen sich mit Ihren internen Prozessen abgleichen.
Die Fächer sind physisch verschlossen, die Entnahme ist authentifiziert und dokumentiert – das schafft die technische Grundlage. Die betäubungsmittelrechtliche Dokumentation Ihres Hauses bleibt davon unberührt und besteht weiter.
Nein. Die Basisplattform braucht 70 cm Durchfahrtsbreite und arbeitet in vorhandenen Fluren. Aufzug- und Türanbindung werden projektspezifisch umgesetzt.
Ja. Der Locker ist ein Aufsatz und lässt sich montieren und wieder abnehmen – dieselbe Flotte, dieselbe Oberfläche, ein zusätzlicher Anwendungsfall.
Beides. Robot-as-a-Service mit monatlicher Rate ist der übliche Einstieg, und eine vorgeschaltete Testphase wird bei einem späteren Kauf angerechnet.
Die Sendung ist während der Fahrt zugriffsgeschützt, und die Entnahme am Ziel ist an eine Freigabe gebunden. Ausgeführte Aufträge, Zeiten und Übergaben werden protokolliert. Der Unterschied zum regulären Transport liegt in der Übergabe.
Für Sendungen, die nicht frei zugänglich transportiert werden sollen. Welche Sendungsarten in Ihrem Haus darüber laufen, richtet sich nach Ihren internen Regelungen und nach den Anforderungen an Temperatur, Kennzeichnung und Dokumentation. Das klären wir vor dem Angebot.
Das legen Sie über die Rechtevergabe in uGo+ fest. Die Freigabe an der Übergabe ist an diese Rechte gebunden.
Die Sendung bleibt geschlossen. Wie es dann weitergeht — Wartezeit, erneuter Anlauf, Rückfahrt — wird bei der Einrichtung mit Ihnen festgelegt.
Ausgeführte Aufträge, Zeiten und Übergaben werden protokolliert und sind in uGo+ einsehbar. Welche Angaben die Protokolle enthalten und wie lange sie vorgehalten werden, dokumentieren wir für Ihre Konfiguration. Ob das für Ihre internen Vorgaben und Ihre Aufsicht ausreicht, beurteilen Sie anhand dieser Unterlage.
Was Ihr Netz leisten muss, hängt von Konfiguration und Anbindung ab und wird bei der Standortbegehung geklärt.
Sagen Sie uns, welche Übergabe bei Ihnen heute jemanden bindet – Medikamente, Proben, Verbrauchsmaterial. Wir sagen Ihnen, ob der Locker das löst, und wenn nicht, sagen wir auch das.
2 Fächer
zwei Aufträge in einer Fahrt
50 kg
Nutzlast, bis zu 110 Liter
NFC + QR
nur der Empfänger öffnet
Wer wann welches Fach geöffnet hat, ist dokumentiert – nicht als Behauptung, sondern als Protokoll je Auftrag.
Der Empfänger authentifiziert sich per NFC-Karte oder QR-Code am Display. Erst dann entriegelt das elektronische Schloss. Kein offenes Tablar, keine Verwechslung, keine Lücke im Nachweis.
Sagen Sie uns, worum es geht — wir antworten mit einer ehrlichen Einschätzung, in der Regel innerhalb eines Werktags.
*Obligatorische Felder
Sagen Sie uns, welche Übergabe bei Ihnen heute jemanden bindet — Medikamente, Proben, Verbrauchsmaterial. Wir richten eine Testphase ein; die Kosten werden bei einem späteren Kauf angerechnet.
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